Schlagwortarchiv für: Großhandel für Obst und Gemüse

Weihnachtsgruß, Obst und Gemüse Großhandel

Weihnachten werds…

Zeit dieses aufregende Jahr Revue passieren zu lassen, denn 2022 war sicher ein Meilenstein in der Geschichte von Früchte Feldbrach. Zeit für den Jahresendspurt und Danke zu sagen, an alle, die uns in diesem Jahr unterstützt haben. Vor allem im Zusammenhang mit unserem Umzug. Im März haben wir nach langjähriger Planungs- und Bauphase die neuen Büro- und Lagerräume in Taufkirchen Potzham bezogen. Ein wichtiger und großer Schritt, der auch viel Verständnis von Lieferanten und Kunden forderte. Mittlerweile haben wir uns bestens eingelebt und fühlen uns wohl. Ein weiteres Highlight folgte Anfang September mit unserem 25-jährigen Firmenjubiläum, wir konnten es selbst kaum glauben.

Auch in diesem Jahr verzichten wir zu Weihnachten auf Kundengeschenke und unterstützen unser Herzensprojekt DEIN MÜNCHEN – eine gemeinnützige Organisation, die jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Hintergrund, faire Startbedingungen ins Leben ermöglicht. Weitere Informationen unter: www.dein-muenchen.org.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit 2022 und wünschen allen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten erholsame Weihnachtsfeiertage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr!

Eure Früchte Feldbrach Geschäftsführung

Über Weihnachten (24./25./26.12.2022) sowie am 1.1.2023 und 6.1.2023 bleibt unser Betrieb geschlossen bzw. findet keine Auslieferung statt.

Salate, Großhandel, Gemüse

Bunte Salate für die Winterküche

Deftig, gehaltvoll und wärmend – das sind die klassischen Gerichte der Winterküche. Da kommt ein frischer, knackiger Salat gerade recht. Und zahlreiche leckere Sorten, vor allem Bittersalate, gibt es auch zur kalten Jahreszeit. Hier ein paar Ideen, welche Salate jetzt Farbe und Vitamine auf den Teller bringen.

Warum ist Chicoree weiß?

Chicorée ist ein echtes Wintergemüse und wird vor allem dank seines leicht bitteren und nussigen Geschmacks gerne gegessen. Der helle, blättrige Kopf treibt aus einer (Zichorien-) Wurzel: in völliger Dunkelheit in großen Boxen, damit er seine blassgelbe Farbe behält und weniger Bitterstoffe bildet. Diese stecken vor allem im Strunk, der vor dem Verzehr entfernt werden sollte. Auch die Kombination mit winterlichem Obst wie Orangen, Mandarinen, Birnen oder Äpfel und einem Schuss Honig neutralisiert die Bitternote und hebt die Vitaminbilanz. Jene Bitterstoffe machen die Korbblüter, zu denen auch Endiviensalat und Radicchio zählen, jedoch sehr gesund. Sie fördern die Verdauung, den Stoffwechsel und den Kreislauf. Zudem sind sie reich an Vitamin A, B und C sowie Mineralstoffen wie Kalium oder Eisen.

Die Radicchio Familie: von bitter bis süß

Zweifelsohne ist der Radicchio ein schillernder Blattsalat. Er zählt ebenso zu den Zichorien und ist eng verwandt mit Chicorée und Endivien. Die klassische purpurrote Färbung erhält der Winterradicchio erst durch kalte Nächte mit Frost. Bereits im 16. Jahrhundert haben die Italiener erkannt, dass sich die Eigenschaften dieses Salates eignen, um im Winter zu wachsen. Wer es nicht so bitter mag, sollte auf den wohlklingenden Radicchio Rosso di Treviso Tardivo zurückgreifen. Dieser eignet sich auch besonders für eine warme Zubereitung. Der aufwendige Anbau macht ihn jedoch eher zu einer Rarität, die sich, z.B. in Kombination mit einer leckeren Pasta, lohnt! Optisch ein Meisterwerk ist die Sorte Castelfranco. Er erinnert an eine Orchidee und ist geschmacklich eher süss und mild.

Ebenfalls zu den Zichoriensalaten zählt der etwas in Vergessenheit geratene Zuckerhut. Dieser sowie die Klassiker Endivien und Feldsalat bereichern ebenfalls die Winterküche. Vor allem der Feldsalat (Vogerlsalat), dessen Anbau verhältnismäßig wenig Wärmeenergie benötigt, ist aktuell hoch im Kurs!

Alle Wintersalate frisch bei uns! Telefonverkauf / Mail / Web-Shop

Exotische Früchte, Exoten, Obsthandel, Großhandel München, Früchte Feldbrach

André‘s kleine Exotenkunde: Cherimoya

„Sahne, Erdbeere, Mango“, fragt man André, unseren Experten für exotische Früchte, nach dem Geschmack dieser südamerikanischen Winterfrucht. Klingt fantastisch! Darüber hinaus sind Cherimoyas regelrechte Vitaminbomben – was will man mehr, die kalte Jahreszeit kann kommen.

Der Zuckerapfel Südamerikas

Cherimoyas zählen zu den Annonen (Flaschenbaumfrüchten) und gedeihen bestens in subtropischem Klima. Sie stammen ursprünglich aus den Bergen Südamerikas. Heute gehören auch europäische Länder wie Spanien, Israel, Italien oder Portugal zu den Erzeugerländern. Die kleine Sammelfrucht, auch Zimt- oder Zuckerapfel genannt, ist circa zehn Zentimeter lang, herzförmig und ummantelt von einer grünlichen, oft schuppigen, Schale. Das weiße Fruchtfleisch ist zart, fruchtig und aromatisch und kann mit samt der Schale roh gegessen werden. Lediglich die flachen, dunklen Kerne, ähnlich einer Kaffeebohne, sind nicht zum Verzehr geeignet.

Das Desserthighlight

Cremig-weich und sahnig, eignet sich diese kostbare Frucht vor allem für zahlreiche Desserts, Fruchtsalate oder exotische Mixgetränke. Besonders lecker ist sie jedoch auch roh, „wenn sie auf Fingerdruck nachgibt, ist die Frucht reif. Damit das Fruchtfleisch nicht braun wird, vor dem Verzehr mit Zitrone beträufeln und am besten eisgekühlt genießen“, empfiehlt der Früchte Feldbrach Spezialist. Ob verfeinert mit Vanillezucker, mit Likör oder herzhaft serviert mit Schinken, Cherimoyas sind vielseitig einsetzbar. Und dabei noch sehr gesund. Sie enthalten eine große Menge Traubenzucker sowie Calcium, Phosphor, Magnesium oder Eisen. Darüber hinaus sind sie reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C und B.

Cherimoyas haben jetzt Saison und sind auf Vorbestellung frisch bei uns erhältlich!

Traube, Obsthandel, Obstgroßhandel

Saisonklassiker: Traube!

Traditionell läutet die Wiesn in München den Spätsommer ein – und damit auch die Traubenzeit! Längst sind die süßen Früchte ganzjährig erhältlich, aber den besten Geschmack des Mediterranen Sommers gibt es jetzt! Während der Haupterntezeit, zwischen September und November, ist die Traube besonders wohlschmeckend, ob frisch in Bowls oder Salaten, in Desserts oder auf einem Kuchen. Wichtig ist, dass sie frisch und außen schön knackig sind, einen saftigen grünen Stil haben und reif sind. Denn Trauben zählen zu den nichtklimakterischen Früchten und reifen nach der Ernte nicht nach.

Traube ist nicht gleich Traube

Grundsätzlich gilt, die Tafeltrauben sind die Weintraube zum Verzehr. Zur Weinherstellung hingegen, werden Keltertrauben verwendet. Diese wachsen klassisch am Weinberg, sind kleiner, haben eine robuste Schale und sind später reif. Weltweit soll es circa 10.000 Rebsorten geben – bei den Tafeltrauben sind es weitaus weniger, aber mit entscheidenden Unterschieden: Allen voran Farbe und Kerne. Die dunkelblauen Sorten haben eine aromatischere Note, die gelblichen und hellgrünen enthalten mehr Säure und Muskatgeschmack. Die Nachfrage von kernarmen oder kernlosen Beeren steigt stetig. Die Sorte Sultanina, besser bekannt als Thompson seedless, zählt zu den weit verbreitetsten Tafeltrauben überhaupt. Ebenso auf dem Vormarsch, Crimson Seedless, die rotfleischige Variante. Geschmacklich stehen Sorten mit Kernen wie Italia, Muskat, Paliere oder Uva die Fragola den kernlosen Vertretern in nichts nach – letztere überraschen sogar mit einer leichten Erdbeernote.

Vielseitig und voller Vitalstoffe

Die Erkältungszeit steht vor der Tür, wer freut sich da nicht über einen Booster für das Immunsystem. Tatsächlich unterscheiden sich die Vitalstoffe von grünen und blauen Sorten, z.B. in der Menge des Kalzium- oder Kaliumgehalts. Darüber hinaus liefern Trauben Vitamine (C, B6), Folsäure, Antioxidantien, Ballaststoffe sowie Glukose und Fruktose. Dabei gilt: Je süßer eine Traube, desto höher der Fruchtzucker- und Energiegehalt. Trauben sind der perfekte Snack für einen guten Start in den Tag… oder auch für zwischendurch. Unser Tipp für eine herbstliche Vitaminbombe: Rosenkohl-Traubensalat mit Walnüssen und Grana Padano. Als Obsthandel liefern wir Euch gerne die Zutaten sowie verschiedene Traubensorten.

Unser Kontakt: Telefonverkauf / Mail / Web-Shop.

25 Jahre Früchte Feldbrach

Bewaffnet mit einer Menge Wissen über Obst und Gemüse und einem Maxi Cosi, gründete Jenny Feldbrach am 1. September 1997 den Früchte Feldbrach Großhandel. 25 Jahre später ist das Unternehmen der größte Obst- und Gemüselieferant im Raum München und ihre Tochter schmunzelt über das Aufwachsen auf dem Großmarkt. Dass der Weg dahin kein leichter war, versteht sich von selbst, aber den Spaß am Obst- und Gemüsegeschäft hat Jenny Feldbrach bis heute!

Ein Kunde, eine Sackkarre, ein LKW

Nachdem ihr Bruder Clark Feldbrach bereits einen erfolgreichen Obst- und Gemüsehandel in Holzkirchen führte, eröffnete Jenny Feldbrach ihren eigenen Großhandel für den Raum München, Starnberg und Garmisch – mit einem Kunden und einer Sackkarre. Sie erinnert sich an die erste Zeit im Großmarkt: „Wenn du wegen einer Kiste Paprika dort ankommst, lachen dich alle aus. Ich danke heute noch der Firma Schmideder. Sie haben mir netterweise Kleinstmengen verkauft und anschließend habe ich alles auf eine Sackkarre geladen. Erst mit einem wachsenden Kundenstamm wurde ich am Großmarkt ernst genommen“. Ein einziger LKW wurde anschließend beladen und die Ware ausgefahren. Leo Reisinger, der erste Fahrer und langjährige Freund der Familie, übernahm die ersten Fahrten: „Als Jenny im Krankenhaus lag, hat sie dort die Bestellungen geschrieben. Ich habe sie dann abgeholt, die Ware im Großmarkt eingeladen und alles ausgefahren. Das war eine wilde Zeit!“

Ein Kellerabteil in den Großmarkthallen

2000 stieg Christian Kieslinger in das Unternehmen mit ein. Durch seine langjährigen Kontakte zu Münchner Gastronomen, konzentrierte sich das Liefergebiet immer mehr auf den Raum München. Ein Jahr später ein weitere LKW und ein Kleinbus sowie das erste Lager, in einem Kellerabteil der Großmarkthalle. Vier Jahre später übernimmt Früchte Feldbrach den Früchtegroßhandel Holzkirchen und vergrößert sein Liefergebiet im Münchener Umland. Die Geschäftsführer Clark Feldbrach und Helmut Ohm wurden als Einkaufs- bzw. Lagerleiter angestellt. Mit dem Einstieg von Michael Kemme als Außendienstmitarbeiter kam 2007 ein Münchner Urgestein der Gastronomie ins Team. „Der Michi ist ein bunter Hund in München und die Anzahl der Kunden ist schlagartig gestiegen. Dazu haben wir die Liefergebiete Augsburg und Freising erschlossen“, erinnert sich Jenny Feldbrach. Zum 1. August 2008 entstand die heutige GmbH: Clark Feldbrach als Geschäftsführer und Jenny Feldbrach, gemeinsam mit Christian Kieslinger, als geschäftsführende Gesellschafter.

Vom Großmarkt nach Taufkirchen

In den kommenden 10 Jahren wächst der Großhandel und das Liefersortiment weiter, Früchte Feldbrach wird Mitglied im Gemüsering und Lieferpartner der CF Gastro. Die Lagerräume auf dem Großmarkt kamen an ihre Kapazitätsgrenzen. Folglich wurden täglich drei bis vier Shuttle-LKWs eingesetzt, welche die Ware zwischen den Lagern verteilte. Kein Zustand für die Zukunft. So folgte 2022, nach langjähriger Planung, der Umzug in die großzügigen Büro- und Lagerräume in Taufkirchen. „Die Möglichkeiten der neuen Lagerhallen sind riesig und bringen uns noch näher zum Kunden. Darüber hinaus bekommt er neben frischem Obst und Gemüse ein gutes Gefühl. Freude, Fairness, Vertrauen und Service werden bei uns gelebt. Das gilt für unsere Mitarbeiter, wie auch für unsere knapp 2000 Kunden. Auch in Zukunft, die nächste Generation steht ja bereits in den Startlöchern“, blickt die Früchte Feldbrach Familie den nächsten 25 Jahren zuversichtlich entgegen.

Tom Auszubildender Früchte Feldbrach GmbH

Früchte Feldbrach freut sich über seinen ersten Auszubildenden!

Herzlich Willkommen lieber Tom – zum 01.September 2019 hat der erste Auszubildende seine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei Früchte Feldbrach begonnen und wir können schon nach den ersten Wochen sagen, dass es nicht nur eine Bereicherung ist, sondern auch viel Spaß macht.
Doch wir können ja nur für uns sprechen, am besten fragen wir gleich mal bei Tom selbst nach, wie es ihm so geht >> Hallo TOM!

Wie bist du denn auf die Idee gekommen bei Früchte Feldbrach eine Ausbildung anzufangen?

Nachdem ich in den Ferien zwei Wochen im Lager von Früchte Feldbrach gearbeitet habe, wollte ich dort im Büro unbedingt mal ein Praktikum machen. Nach meinem Praktikum wusste ich genau: Hier will ich arbeiten.

Wie oft hast du Schule und wie oft bist du im Unternehmen?

Ich habe immer mittwochs und freitags Berufsschule, an den anderen Tagen und in den Schulferien arbeite ich im Unternehmen.

Welche Bereiche findest du besonders spannend?

Gerade macht mir jeder Bereich Spaß, aber Innen- und Außendienst reizt mich am meisten.

Welches ist dein Lieblingsobst oder Gemüse?

Da gibt es viel, aber Drachenfrucht und Goldkiwi stehen bei mir hoch im Kurs.

Was erwartest du dir von deinem ersten Jahr?

Das es weiterhin so aufregend und abwechslungsreich bleibt. Mir macht meine Ausbildung gerade sehr viel Spaß, was sicher auch an meinen Arbeitskollegen liegt.

Vielen Dank lieber Tom, wir freuen uns auf eine spannende Ausbildungszeit mit dir!