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Feigen Obst Großhandel, Obsthandel München, Früchte Feldbrach

Feigen – uralt und top modern

Die Urlaubszeit ist in vollem Gange und wer pflückt auf seiner Reise nicht gerne eine Feige frisch vom Baum. Diesen Geschmack können wir nicht übertreffen, denn ein Feigenhain und das Meer lassen sich schwer transportieren. Aber geschmacklich halten unsere Feigen sicher mit, kommen sie doch täglich erntefrisch von ausgesuchten Lieferanten aus der Türkei und Italien.

Die Feige als Grundnahrungsmittel

Die Feige zählt tatsächlich zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen Europas. Sie ist streng genommen nicht eine Frucht, sondern viele kleine Steinfrüchte, deren Anzahl variiert. Je nach Sorte, unterscheidet sich auch die Größe der Frucht sowie die Farbe und die Beschaffenheit der Schale. Von gelb über klassisch blau-lila mit glatter Haut bis grün mit einer dünnen Haut, die rissig wird, sobald sie reif ist. In vielen Mittelmeerländern galten sie lange Zeit als Grundnahrungsmittel und auch heute noch ist die Feige ein fester Bestandteil des mediterranen Speiseplans. Das nicht nur wegen des unverkennbar süßen und milden Geschmacks, sie sind ein regelrechtes „Superfood“.

Gesund, ob frisch oder getrocknet

Unabhängig von der Sorte, besitzen frische Feige einen hohen Nährwert, bei vergleichsweise wenig Kalorien. Allen voran verdauungsfördernde Ballaststoffe und zahlreiche Vitamine zur Unterstützung des Nervensystems, des Stoffwechsels sowie der Sehkraft. Dank ihres hohen Kalium-, Kalzium- und Magnesiumgehalts sind sie auch besonders beliebt bei Sportlern. Die Zusammensetzung der Nährstoffe ändert sich jedoch, wenn die Früchte getrocknet werden. Dann sinkt der Wassergehalt, der Zuckerwert und der Anteil an Kohlehydraten hingegen steigen und damit der Kalorienwert. Tipp: Wie bei vielen Obstsorten steckt besonders viel Power in der Haut – daher am besten vorsichtig waschen, abtupfen und mitessen.

Von süß bis herzhaft

Frische Feigen sind in der Küche vielseitig einsetzbar – ob als Vorspeise, auf einem Salat oder verarbeitet in Chutneys und Senf. Ihr unverkennbarer Geschmack verfeinert die verschiedensten Gerichte. Bei diesen Temperaturen vielleicht ein leichter Sommersalat? Frischer Rucola, Feigen und Mozzarella, kombiniert mit einem Dressing aus Minze, Honig, Zitronensaft und Olivenöl. Je nach Gusto auch mit Ziegen- oder Schafskäse und Parmaschinken. Lecker!

Keine Zeit für Dressings? Auch die gibt es bei uns – Bestellungen und weitere Informationen über unseren Telefonverkauf, per  Mail oder über den Web-Shop.

Kein Sommer ohne Melone

Die Temperaturen klettern auf ein Rekordhoch, der Sommer ist in vollem Gange. Es ist Melonenzeit! Vor allem während der Sommermonate ist die Vielfalt der Melonen riesig, so auch die Geschmacksrichtungen: Ob klassisch als Vorspeise, als erfrischender Snack für zwischendurch oder kalt serviert als Cocktail, jede Melone hat ihre unverkennbare Note!

Streng genommen sind Melonen kein Obst, sondern ein Gemüse und zählen wie die Gurken zu den Kürbisgewächsen. Innerhalb der Gattung wird grundsätzlich zwischen Wassermelonen und Zuckermelonen unterschieden. Letztere besitzen ein Fruchtgehäuse ähnlich einer Gurke und ihre bekanntesten Vertreter sind die Honigmelonen, die Netzmelonen oder die Cantaloupe-Melonen.

Weltweit gibt es über 750 verschieden Melonensorten, hier ein paar Fakten zu unseren Lieblingssorten.

Die Wassermelone

Der beliebteste Sommersnack unter den Melonen. Alternativ zu Eis oder Limo, schmeckt sie besonders saftig und ist dazu kalorienarm. Kein Wunder, bestehen Wassermelonen zu 95 Prozent aus Wasser. Ursprünglich waren es vor allem die gesunden Kerne, heute werden gezüchtete Wassermelonen für ihr süßes Fruchtfleisch geliebt. Die Kerne hingegen werden, vor allem bei Kindern, als eher lästig empfunden. Daher greifen viele zu kernarmen oder kernlosen Sorten. Diese sind kleiner und rundlich, geschmacklich stehen sie der großen ovalen „Dumara“-Wassermelone jedoch hinten an. Die Kerne können selbstverständlich verzehrt werden und enthalten viele Vitamine, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Die Honigmelone

Der Vorspeisenklassiker, oft kombiniert mit Käse oder Schinken. Zweifelsohne zählt die knallgelbe Honigmelone, auch bekannt als Gelbe Kanarische oder Amarillo, zu den süßesten Melonenarten. Die Frucht bringt es auf bis zu 10% Zucker und hat damit doppelt so viel Kalorien wie eine Wassermelone. Ist sie ausgereift, erinnert der Duft der Schale dem einer Ananas. Die Honigmelone hat ein gelblich, weißes Fruchtfleisch, das man mit einem Löffel leicht entfernen kann. Vor allem eisgekühlt schmeckt sie erfrischend lecker und peppt jede Bowle auf.

Die Netz- oder Galiamelone

Die Galia Melone ist der bekannteste Vertreter der Netzmelonen. Ihre kugelrunde und gelbe Schale ist mit einem charakteristisch rauen, grünlichen Netz überzogen. Aufpassen muss man mit der Reife, denn diese Melonenart ist im Verhältnis zu anderen Sorten weniger lange haltbar. Wird die Schale leicht runzlig ist sie perfekt und der Dessertschlager im Sommer.

Die Cantaloupe Melone

Den edlen, aromatischen Geschmack dieser feinen Zuckermelone wussten bereits die alten Römer zu schätzen. Die Cantaloupe Melone hat ein orangenes Fruchtfleisch und ist ebenfalls mit einem Netz, jedoch engmaschiger als bei der Galia Melone, überzogen. Betrachtet man das Netz genauer, kann man anhand der Anzahl der von grünen Streifen unterteilten Abschnitte sehen, wie reif die Frucht ist. Je mehr, desto besser! Allgemein gilt, die Cantaloupe Melone reift schneller als andere Sorten.

Die Charentais Melone

Diese hellgrüne Cantaloupe Melone ist eine Unterart, für deren intensiven Melonengeschmack es sich lohnt ein paar Worte zu schreiben. Sie ist die kleinste aller Zuckermelonen, auf Grund ihres Aromas jedoch auch die teuerste. Ihr delikater Geschmack passt in einen Obstsalat genauso wie zu Ziegenkäse oder Schinken. Achtung, auch die Charentais reift äußerst schnell und sollte sofort verzehrt werden.

Die Futuro / „Piel de Sapo“ Melone

Dieses dunkelgrüne Football-Ei ist der Klassiker in Spanien und darf, kombiniert mit Serrano, in keiner Botega fehlen. Sie unterscheidet sich vor allem durch die festere Konsistenz und den knackigen Geschmack von anderen Sorten. Der Name „Piel de Sapo“ geht ebenfalls auf die spanische Sprache zurück und heißt übersetzt „Krötenhaut“… wir versprechen, sie schmeckt wesentlich besser, als es der Name vorgibt.

Diese und weitere Sorten können über unseren Telefonverkauf, per  Mail oder über den Web-Shop bestellt werden.

Paraguaya, Plattpfirsich, Obstgroßhandel Früchte Feldbrach

Paraguaya versüßen den Sommer

Paraguayo, die Frucht des ewigen Lebens – zumindest einer chinesischen Fabel nach. Allein bei der Betrachtung der Heilkraft des Pfirsichs, scheint diese Umschreibung äußerst plausibel. Darüber hinaus punkten sie in der Sommerküche durch ihren besonders aromatischen Geschmack und das süße Aroma. Hierzulande als Plattpfirsich oder Tellerpfirsich bekannt, sind die Paraguaya ein absolutes Fruchthighlight zur Steinobstzeit!

Flach aber oho!

Wie der Name Plattpfirsich bereit verrät, ist diese Pfirsichart ungewöhnlich flach. Darüber hinaus schmeckt das weiße Fruchtfleisch besonders süß, ist säurearm und duftet herrlich. Neben der Form unterscheiden den Plattpfirsich auch eine dünnere Haut, ein kleinerer Stein und weniger Härchen auf der Oberfläche von seinen runden Verwandten. Verwirrung stiftet jedoch immer wieder die Namensgebung, vor allem im Handel. Den „Weinbergpfirsich“ oder „Bergpfirsich“ gibt es tatsächlich, er ist jedoch wesentlich runder und charakteristisch für das Landschaftsbild des Weinbaus. Die Früchte sind zudem weniger aromatisch und süß und die Haut ist eher pelzig. 

Pfirsiche machen glücklich

Pfirsiche sind im Allgemeinen kalorienarm und sehr gesund. In Ihnen stecken nicht nur zahlreiche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und Pektinen, sie sind auch reich an Biotinen und Polyphenolen. Auf letztere baut auch die Kosmetikbranche, es heißt nicht umsonst „weich wie eine Pfirsichhaut“. Und zuletzt der Wirkstoff „Niazin“: Er soll Stress reduzieren, entspannen und Glücksgefühle auslösen.

Voila, es wird Zeit für leckere Paraguaya! Ob pur, im Kuchen, zu Konfitüre verarbeitet oder sogar herzhaft, das frische Aroma sorgt definitiv für positive Summer Vibes! Bestellungen und weitere Informationen über unseren Telefonverkauf, per  Mail oder über den Web-Shop.

Meerrettich, Gemüsehandel, Gemüsegroßhandel

Meerrettich – Was steckt hinter dem beliebten Scharfmacher?

Mit „Meer“ hat der Meerrettich wenig zu tun. Ferner stammt die weiße Wurzel aus Ost- und Südosteuropa. Früher bekannt als „Penicillin der Bauern“, wurde Meerrettich bei uns vor allem wegen seiner medizinischen Heilkraft bekannt. Heute begeistert der Meerrettich vor allem durch seine Schärfe und ist besonders beliebt zu einer deftigen Brotzeit, in Salaten, zu Fisch oder verarbeitet in einer Soße. Den Namen Kren, der vor allem in Süddeutschland und Österreich bekannt ist, erhielt er aus dem Slawischen: „krena“ bedeutet weinen. Das leuchtet jedem ein, der schon einmal einen Meerrettich frisch verarbeitet hat!

Aufwendig im Anbau und in der Ernte

Der Meerrettich zählt zur Familie der Kreuzblütler und wächst als krautige Pflanze, mit teils sehr hohen und großen Blättern, vor allem auf Lehm-, Löss- und Schwemmlandböden. Diese sind leicht durchwurzelbar und aufgrund der guten Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser besonders fruchtbar. Geerntet wird die Wurzel, sie ist außen gelb-braun und innen weiß. Neben den hohen Anforderungen an den Boden, bedarf die Wurzel einer aufwendigen Betreuung während der Vegetationsperiode. Bereits die Pflanzung ist äußerst aufwendig, da die Seitenwurzeln, auch Fechser genannt, in einem passenden Winkel in vorbereitete Löcher oder Gräben gelegt werden müssen. Die Ernte beginnt mit dem Absterben der Blätter im Herbst und kann bis in das Frühjahr gezogen werden, da die Pflanze winterhart ist. Gleichzeitig werden auch die Seitenwurzeln geerntet, die in Fechserbündeln über den Winter kühl gelagert werden.

Scharfmacher für Körper, Geist und Seele

Die im Meerrettich enthaltenen Senföle (Glucosinolate) sind verantwortlich für die Schärfe. Um diese zu entfalten, muss man die Pflanze jedoch reiben oder zerschneiden. Der Meerrettich regt als Essensbeilage den Stoffwechsel und die Verdauung an und soll zudem antibakteriell wirken, z.B. bei Erkältungskrankheiten oder Blasenleiden. Besonders sticht jedoch der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt hervor. Insbesondere an Vitamin C ist der Meerrettich doppelt so reich wie eine Zitrone!

Die gehörige Portion Schärfe im Kleinformat

Alternativ zu Schälen und Raspeln gibt es den „LieblingsKren“ des österreichischen Produzenten Feldbacher Fruitpartners fix und fertig. Ein spezielles Raspelverfahren sorgt für die lockere Struktur und eine langanhaltende und natürliche Meerrettichschärfe. Der „LieblingsKren“ ist auch in praktischen Portionspackungen für Catering oder Street-Food-Stände erhältlich!

Eine Portion Schärfe gefällig? Bestellungen und weitere Informationen über unseren Telefonverkauf, per  Mail oder über den Web-Shop.

Rhababer, Gemüse Großhandel Früchte Feldbrach München

Rhabarberduft liegt in der Luft

Wenn das Gemüsebeet aus dem Winterschlaf erwacht, dann mit einem Paukenschlag! Leuchtend pink, herrlich duftend, bereichert der Rhabarber unseren Speiseplan von süß bis herzhaft! Vom klassischen Kuchen, bis zur edlen Fleischbeilage, die süß-sauren Stangen sind ein Alleskönner in der Küche, in der Backstube sowie an der Bar. Aufgrund der hohen Nachfrage ist es kein Wunder, dass das ursprünglich aus China stammende Knöterich Gewächs großflächig industriell angebaut wird – auch regional! Der Familienbetrieb Nefzger aus der Region Augsburg bewirtschaftet 6 Hektar Anbaufläche. Pflanzung und Ernte sind noch reine Handarbeit!

Rot, grün oder rot-grün

Grundsätzlich wird bei den Rhabarber Sorten nach der Farbe der Stiele unterschieden. Während der grün-stielige Rhabarber deutlich saurer schmeckt und sich somit eher für herzhafte Gerichte eignet, punktet der rote Verwandte durch seine milde Süße. Besonders beliebt, der Himbeer-Rhabarber, dessen Stiele und Enden eine oft knallpinke Färbung aufweisen. „Frambozen Rood (Himbeer-Rhabarber) duftet nicht nur sommerlich nach Himbeere und Erdbeere, sein Fleisch ist zudem zart mit einem milden Aroma – da stimmt die Balance zwischen fruchtig und sauer. Die Sorte hat breite Stiele und man muss sie nicht schälen. Das ist in der Gastronomie ein großer Vorteil“, so Peter Nefzger.

Von Marmelade bis Rhabarberlikör

Rhabarber schmeckt dank Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure besonders fruchtig und eignet sich somit für die verschiedensten Zubereitungsarten. Rhabarberkuchen mit Streusel ist der unbestrittene Klassiker und darf um diese Jahreszeit auf keinem Kuchenbuffet fehlen. Kombiniert mit frischen Erdbeeren, zum Beispiel in Marmeladen, Kompotts oder Sirup, verleiht Rhabarber auch süßen Beeren eine leckere, leicht säuerliche Note. Zu Hähnchen, Rinderleber oder Steak – der Rhabarber bringt auch herzhaft zubereitet einen hervorragenden Geschmack. Schauen wir aus dem Fenster und denken an den Feierabend in der frühlingshaften Sonne, klingt eine Rhabarberschorle oder ein Cocktail mit Rhabarbersirup auch ziemlich verlockend! Also, ein ziemlicher Alleskönner, der dazu noch besonders kalorienarm, vitamin- und mineralstoffreich ist.

Am Johannitag ist Schluss

Zumindest der Bauernregel nach. Was ist dran am 24. Juni und warum sollten die süß-sauren Stangen anschließend nicht mehr roh verzehrt werden. „Ältere Sorten wiesen nach diesem Datum einen erhöhten Gehalt an Oxalsäure auf. Das ist bei den neuen Sorten nicht mehr ganz so relevant. Saisonende in Deutschland bleibt dennoch um den 24. Juni, denn da tritt die Rhabarberpflanze in den zweiten Wachstumsschub über. Wird im Juli oder später geerntet und die Regenerationszeit nicht eingehalten, bestehen gute Chancen, dass die Ernte im Folgejahr stark eingeschränkt ist,“ klärt uns Rhabarberbauer Nefzger auf. Kleine Anmerkung: Die Oxalsäure ist nur bei übermäßigem Verzehr und bei Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, z.B. Nierenleiden, ein Problem. Wird der Rhabarber gekocht oder bestenfalls mit Milchprodukten kombiniert, ist der Oxalgehalt wesentlich geringer.

Jetzt frischen bayerischen Rhabarber bei uns bestellen – und selbstverständlich gibt’s die passenden Milchprodukte und Eier für einen leckeren Rhabarberkuchen gleich dazu. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.

Salat Gemüsegrossmarkt

Salat, soweit das Auge reicht

Salatkopf an Salatkopf – in beinahe endlosen Reihen wächst bester bayerischer Salat heran. Spätestens Mitte April startet die heimische Erntesaison bei einem der größten Salat- und Gemüseanbauern Bayerns. Wir sind immer wieder aufs Neue beeindruckt und haben die Gärtnerei Sprinz in Landau besucht. Peter Sprinz und Andy Sporrer bewirtschaften mit einem Team von bis zu 120 Leuten/Erntehelfern 200 Hektar Land und beliefern Früchte Feldbrach täglich erntefrisch mit bester regionaler Ware. Beim Anblick der riesigen Anbaufläche kann man kaum glauben, dass auch hier noch fast alles Handarbeit und vor allem Herzblut ist.

Geerntet wird von April bis November

Durchschnittlich 500.000 Setzlinge kommen ab Ende Januar bis Mitte August wöchentlich in die Erde. Fünf Personen können stündlich bis zu 30.000 Pflanzen setzen, die Maschinen dafür sind selbst gebaut. Gestartet wird mit den bunten Salaten, wie z.B. Lollo oder Eichblatt, die sind widerstandsfähiger. Anfangs unter einem großen Pflanztunnel – mit steigenden Temperaturen unter einem kleineren Tunnel, unter Vliesbahnen bis hin zur Freiland Aussaat. Mit der Pflanzung ist es jedoch nicht getan: „Standort, Witterung und Bodenverhältnisse spielen eine große Rolle. Bei unseren fruchtigen Moss- und Lösslehmböden wächst der Salat besonders gut, auch im Freiland. Dennoch braucht es nach der Pflanzung auch arbeitsintensive Pflegearbeiten“, so Andy Sporrer. 

Erntefrisch zu unseren Kunden

Zwischen sechs und acht Wochen dauert der Anbau, dann kann der Salat geerntet werden. Von Hand, wie auch alle anderen Erzeugnisse auf dem Hof (Kohl, Zucchini, Petersilie, usw.) Dafür braucht es ein großes Team. Vergangenes Jahr hat die Gärtnerei Sprinz eigens ein Wohnhaus für die vielen Erntehelfer gebaut. Mit 15 Mannschaftsbussen kommen die Arbeiter dann zu den Feldern und zurück. Je nach Außentemperatur, muss die Ernte täglich bis circa 10 Uhr eingefahren sein. Später würde der Salat schnell welk werden. Erntefrisch laufen die Köpfe durch eine Waschanlage und direkt in die Kühlung. Am späten Abend und nachts wird kommissioniert und anschließend ausgeliefert – alles innerhalb weniger Stunden, 7 Tage die Woche.

Nicht vergessen, in 2 Wochen gibt es den ersten regionalen Salat bei uns zu bestellen! Bis dahin liefern wir beste Qualität aus Italien. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.

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Neuer Firmensitz für Früchte Feldbrach

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase ist es soweit: wir ziehen in unsere neuen Lager- und Büroräume nach Taufkirchen, südlich von München. Warum es uns nach knapp 25 Jahren Großmarkthalle aus der Stadt heraus zieht, erklärt Moritz Kieslinger, der den Bau von Anfang an begleitete, in einem Wort: „Platzmangel“.

Keine Standortsicherheit auf dem Großmarkt

„Die letzten drei Jahre mussten wir zeitgleich drei verschiedene Lagerstätten auf dem Großmarktgelände anmieten. Folglich setzten wir täglich drei bis vier Shuttle-LKWs ein, welche die Ware zwischen den Lagern verteilten. Das war natürlich alles andere als optimal und mit hohen Kosten verbunden. In der Münchener Großmarkthalle gab es leider keine passende Lagerhalle in unserer Größe“, ergänzt Moritz Kieslinger. Ein weiterer ausschlaggebender Grund für den Umzug war sicherlich die ungewisse Zukunft der Münchener Großmarkthalle. In der Vergangenheit wurden mehrfach Pläne vorgestellt, ohne dass eine zeitnahe Umsetzung in Sicht ist. Trotzdem fällt der Abschied natürlich nicht jedem leicht.

Taufkirchen als optimaler Standort

Die Suche nach einem neuen Standort war alles andere als einfach. Umso mehr freuten wir uns, als in Taufkirchen ein ideales Grundstück gefunden wurde. „Zusammen mit dem Grundstückseigentümer planten wir eine auf unsere Bedürfnisse ausgerichtete Lagerhalle mit Büroräumen. Diese beziehen wir jetzt als Langzeitmieter. Der neue Standort liegt direkt an der A995 am Kreuz München-Süd. Unsere Lieferanten aus dem Süden Europas können uns künftig schneller anfahren und auch für unsere regionalen Bauern ist der Standort gut zu erreichen“, so Moritz Kieslinger weiter.

Technik auf dem neuesten Stand

Mit den neuen Lagerhallen setzen wir auch in Punkto Ausstattung und Nachhaltigkeit auf den modernsten Standard – angefangen bei der Kühlung, dem Herz des Lagers. Weg von alten und schlecht isolierten Kühlzellen, hin zu modernen und energieeffizienten Lagerräumen. „Die neue Technik erlaubt uns nicht nur die Kühlung bedarfsgerechter und effizienter zu steuern, sie ist zusätzlich noch wesentlich nachhaltiger und energiesparender. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kosten aus. Darüber hinaus wurden Zugänge für eine Solaranlage auf dem Firmendach gelegt. Den erzeugten Strom können wir wiederum für den Eigenverbrauch nutzen“, erklärt Kieslinger. Zudem haben wir den Großteil der Flurförderfahrzeuge erneuert und die einzelnen Lager bedarfsgerecht mit Schleusen und Schnelllauftoren ausgestattet.

Abschließend ergänzt Moritz Kieslinger: „Am Ende können wir unsere Arbeit nur mit Hilfe des Teams bewältigen. Früchte Feldbrach ist ein Familienbetrieb, zu dem auch viele langjährige Mitarbeiter zählen. Diese freuen sich nun über großzügige Sozialräume, eine zusätzliche Küche und vor allem über kurze Wege. Das ist uns sehr wichtig! Gemeinsam schauen wir zuversichtlich in die Zukunft.“

Querfeld – nicht ganz perfekt ist gut genug

Lebensmittelverschwendung betrifft uns alle. Leider steigen die Zahlen, statt dass sie sinken. Der Berliner „Lebensmittelretter“ Querfeld stellt sich dieser Entwicklung tatkräftig entgegen. Seit 2016 setzt sich das Unternehmen für eine faire und nachhaltige Lebensmittelversorgung ein. Was mit ein paar gemieteten Transportern und Fahrten zu lokalen Bauern ins benachbarte Umland begann, ist mittlerweile ein Netzwerk von kleineren und größeren Bio-Betrieben. Unter anderem in Deutschland, Spanien oder Frankreich. Früchte Feldbrach arbeitet seit Mitte 2021 mit Querfeld zusammen und wir freuen uns über ein stetiges Wachstum an Abnehmern.

Das Konzept

Querfeld bietet Bio Gemüse und Obst seiner Partnerhöfe an, das nicht in die Norm fällt und in der konventionellen Landwirtschaft aussortiert wird. Dabei sind die Produkte weder schlecht noch ungenießbar. Sie sind einfach zu klein oder groß, krumm gewachsen oder weißen kleinere Mängel auf. Nach dem Motto „Hauptsache bio, frisch und lecker“, arbeitet Querfeld heute mit einem deutschlandweiten Netzwerk an Logistikunternehmen und Partnern zusammen. Bis hin zum Café um die Ecke.

Eine wachsende Partnerschaft

Früchte Feldbrach verteilt sein stetig wachsendes Querfeld Sortiment vor allem an Großküchen, städtische Einrichtungen oder an die Gastronomie. Der steigende Druck den Co2 Ausstoß zu vermindern sowie der anhaltende Trend zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln sind sicherlich nur zwei Punkte, die diesen Wandel in der Lebensmittelversorgung vorantreiben. Gekauft wird bei Querfeld, was es gibt. Je nach Verfügbarkeit und Saison. „Wir freuen uns mit dem Verkauf von Querfeld Produkten einen kleinen Beitrag gegen die wachsende Lebensmittelverschwendung zu leisten“, so Metin Cavusoglu, Querfeld Einkäufer bei Früchte Feldbrach.

Querfeld Produkte sowie weitere Informationen gibt es natürlich über den Telefonverkauf.

Die Blutorange – der natürliche Booster

Der Klassiker unter den Winterfrüchten und aktueller denn je! Ist es draußen winterlich kalt, sind wir nicht nur besonders anfällig für Erkältungskrankheiten, sondern freuen uns über fruchtige und wohlige Düfte. Von der Küche bis ins Badezimmer. Die Blutorange passt mit ihrem intensiven Aroma hervorragend zu wärmenden Gewürzen wie Zimt oder Nelke. Und bringt uns mit ihrer satten Färbung Sonnenstrahlen ins Leben. 

Ist eine Blutorange immer rot?

Nicht zwangsläufig. Auch wenn sie bekannt für ihre charakteristisch rote Farbe ist, trifft das nicht auf alle Sorten zu. Den Startschuss im Dezember gibt die „Moro“ Sorte, ein Bild einer Blutorange. Ihr sattes Rot entsteht nach dem ersten Frost. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind für die Färbung, den anthocyanen Pflanzenfarbstoff, verantwortlich. Anbaugebiete mit einem wechselhaften Klima, wie Sizilien, eignen sich daher besonders. Die Farbe sagt jedoch weder etwas über den Reifegrad noch etwas über den Geschmack der Zitrusfrucht aus. Unser Einkäufer Jannik bevorzugt die eher unscheinbare „Tarocco“ Blutorange. Diese ist durch eine geringere Pigmentierung eher blass (auch als Halbblutorange bekannt), jedoch säurearm, äußerst saftig und aromatisch. Ab Mitte Januar kommt mit der Sanguinelli Sorte noch einmal eine purpurne Farbexplosion auf den Markt. Sie eignet sich besonders für leckere Säfte und Smoothies.

Ein wahrer Allrounder

Die Blutorange ist ein echter Vitamin Booster für das Immunsystem. Bereits zwei Früchte decken den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C und fördern somit die Eisenaufnahme. Die enthaltenen Antho­cyane können entzündungshemmend wirken. Die Zitrusfrucht besitzt zudem positive Eigenschaften für den Stoffwechsel und den Blutdruck. Jedoch nicht nur die saftige Frucht sondern auch die Schale punkten vielseitig. Das gewonnene ätherische Öl wirkt stimmungserhellend und wird sowohl in der Parfümerie als auch für therapeutische Zwecke verwendet. Darüber hinaus veredeln Blutorangenschalen Gebäck, jegliche Kuchen oder auch Salate.

Alle Blutorangen Sorten sind frisch und lecker über den Telefonverkauf, per Mail, Fax oder über unseren Web-Shop zu bestellen.

Feldbrach kocht! Vegetarisches 3-Gang-Menü zu Weihnachten

Es muss nicht immer Fleisch sein! Auch wenn bei Früchte Feldbrach sicher nicht alle Kollegen dieser Meinung sind… Ein köstlich vegetarisches Menü kann den bekannten Weihnachtsklassikern mehr als nur Konkurrenz machen. Und was passt besser zu uns als ein vitaminreicher Gaumenschmaus, dessen Protagonisten Wintergemüse, frische Kräuter, Nüsse und die besten Früchte sind.

Da wir eher Profis für Obst und Gemüse sind, haben wir das Kochen anderen überlassen – vielen Dank an das befreundete Münchener Gastronomen Paar Peter und Melissa Lamy (www.georgenhof-muenchen.de), die uns dieses wunderbar weihnachtliche 3-Gang-Menü zur Verfügung gestellt haben. Wir wünschen allen Kunden viel Spaß beim Schmökern und Nachkochen.

Vorspeise // Spinatsalat mit Datteln und Mandeln (vegan)

Zutaten // Weißwein Essig, Rote Zwiebeln in Ringe geschnitten, entkernte Datteln, Butter, Olivenöl, Pitabrot, Mandeln, Sumach, Chiliflocken, junger Spinat, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Zubereitung // Essig, Zwiebeln, entkernte Datteln und eine Prise Salz in einer Schüssel vermengen. Die Mischung 20 Minuten ziehen lassen und in ein Sieb abgießen (die Flüssigkeit wegschütten).

Inzwischen die Butter mit der Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen. Pitabrot und Mandeln hineingeben. Unter ständigem Wenden bei mittlerer Hitze rösten, bis das Brot goldbraun und knusprig ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und Sumach, Chiliflocken und ein viertel Teelöffel Salz zugeben.

Die Spinatblätter vor dem Servieren in eine Schüssel füllen. Die Pita-Mandel-Mischung, Datteln, Zwiebeln, das restliche Öl, den Zitronensaft sowie eine Prise Salz hinzufügen. Anschließend Zutaten durchmischen, abschmecken und sofort servieren.

Hauptspeise // Geröstetes Ofengemüse mit Zitronen-Kapernvinaigrette (vegan)

Zutaten // Pastinaken, Karotten, Süßkartoffeln, rote Zwiebeln, Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Kirschtomaten, geröstete Sesamsamen. Für die Vinaigrette: Zitronensaft, Kapern (grob gehackt), Ahornsirup, Dijon Senf, Salz, Olivenöl.

Zubereitung // Backofen auf 190 Grad vorheizen. Pastinaken und Karotten schälen und in Stücke schneiden (5 cm lang und 1,5 cm breit). Zwiebeln schälen und in 6 Spalten schneiden. Mit den Pastinaken und den Karotten in eine Schüssel geben. Anschließend Olivenöl, Thymian, Rosmarin und  Knoblauch hinzufügen. Abschmecken mit 1 TL Salz und a bissarl Pfeffer. Abschließend gründlich vermischen und in einer großen, ofenfesten Form 20 Minuten im Backofen rösten.

Währenddessen, Süßkartoffeln an beiden Enden einkürzen und ungeschält halbieren. Die Hälften der Länge nach in 6 Spalten schneiden. Süßkartoffeln zu dem Gemüse in den Ofen geben und vermischen. Weitere 40 Min. im Ofen rösten. Sobald das Gemüse gar und goldbraun ist, die halbierten Kirschtomaten untermischen, nochmals 10 Minuten rösten. Alle Zutaten für die Vinaigrette mischen. Zuletzt das Olivenöl hinzugeben und mixen, bis die Vinaigrette emulgiert.

Das Röstgemüse aus dem Ofen nehmen und sofort mit der Vinaigrette übergießen. Gut umrühren, abschmecken und mit geröstetem Sesam servieren.

Dessert // Weihnachtlicher Obstsalat mit Zimtsabayone

Zutaten // Äpfel, Orangen, Kiwis, Banane, Ananas, Rosinen (eingelegt in Rum), Weintrauben, gehackte und geröstete Nüsse (oder karamellisiert), Zimt, Zucker, Zitronensaft, Marsala nach Belieben. Für die Zimtsabayone: Eier, Zimt und Zucker.

Zubereitung // Alles in mundgerechte Stücke schneiden und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Ca. eine Stunde vorm Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Für die Zimtsabayone das Eigelb, Zimt und Zucker in einer Metallschüssel verrühren. Über einem heißen Wasserbad 7-10 Minuten mit Handmixer cremig aufschlagen. Von der Hitze nehmen und weiter schlagen bis die Creme abgekühlt ist. Über den Obstsalat geben und servieren.

Die Zutaten gibt es selbstverständlich auch in der Vorweihnachtszeit zuverlässig und frisch bei uns zu bestellen. An Guadn und eine schöne Vorweihnachtszeit, Euer Team von Früchte Feldbrach.